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Die sudanesische Küche ist der mitteleuropäischen Zunge noch nicht sehr vertraut. Glücklicherweise schafft der Nil, der erste sudanesische Imbiss in Berlin, Abhilfe. Die leicht bekömmliche, vorwiegend vegetarische Küche besteht natürlich aus frischen Zutaten. Zum Trinken werden auch frische Säfte feilgeboten.

Zitty ..............................................................................................

Mit seinem hausgemachten Erdnussaucen liefert der sudanesische Imbiss den Beweis, daß Falafel(hier.Tamiya) auch mal anders schmecken dürfen. Faire Preise für die täglich angebotene Erdnuss-Gemüse-Suppe und die Linsensuppe (jeweils 2 €) machen das Nil unentbehrlich für die Winterzeit. Wer öfters reinschaut, den begrüßt der Chef per Handschlag und läßt sich die wartezeit mit einem Smaltalk über Gott und die Welt verkürzen. Eine sehr angenehme Atmosphäre.

Tip ..............................................................................................

Da einem bei solchen Überlegungen meist der kleine bis mittlere Hunger packt, startet man am besten im Nil. Der außergastronomische Bereich des sudanesischen Imbisses (Grünberger Str. 52) fällt mit einem Tisch und zwei Bierbänken zwar verhältnissmäßig übersichtlich aus, aber wo sonst gibt es lecker gewürzte Thunfischsteaks so günstig (4,50€) oder Tamiya genannt Falafel? Alles serviert zu Quark mit so spannendem Gewürz wie Bockshornkleesaat.

TAZ